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App

Die Wasserfasten-App ist da

Von Thomas Freimoser, Zertifizierter ganzheitlicher Ernährungsberater · Zuletzt geprüft am

Kurz gesagt

Seit dem 16. Oktober 2026 gibt es zu dieser Website eine kostenlose Wasserfasten-App. Sie läuft im Browser, lässt sich wie eine normale App auf den Startbildschirm legen und funktioniert dann auch ohne Netz. Sie braucht kein Konto, speichert alles auf deinem Gerät und begleitet alle vier Phasen: Vorbereitung, Fasten, Aufbau und Ernährungsumstellung. Symptom-Ampel und Notfallmodus sind immer erreichbar. Eine Sicherung in deinem eigenen Google Drive kannst du einschalten, musst du aber nicht.

Kurz zusammengefasst

  • Kostenlos, ohne Abo und ohne Werbung.
  • Ohne Konto: Alles bleibt auf deinem Gerät.
  • Offline, sobald sie auf dem Startbildschirm liegt.
  • Vier Phasen: Vorbereitung, Fasten, Aufbau, Ernährungsumstellung.
  • Sicherheit zuerst: Symptom-Ampel und Notfallknopf auf jedem Bildschirm.

Zur App · So installierst du sie

Warum es diese App gibt

Eine reine Fasten-App öffnet man ein paar Tage im Jahr und dann nie wieder. Das eigentliche Problem beginnt aber nach dem Fasten: Abnehmen kann fast jeder, halten fast keiner. Deshalb begleitet diese App nicht nur die Fastentage, sondern auch den Aufbau und die Monate danach, in denen sich entscheidet, ob das Gewicht wegbleibt.

Die App benutzt dieselben Regeln wie die Rechner auf dieser Website. Es gibt also keine zwei Wahrheiten: Was der Refeeding-Planer auf der Website ausgibt, steht genauso in der App.

Was die App in jeder Phase tut

PhaseWas die App tut
VorbereitungCountdown bis zum Start, Entlastungstage, Einkaufsliste, Readiness-Check
FastenTagesring, Check-in in drei Schritten (Gewicht, Befinden, Beschwerden), Symptom-Ampel, Tagesfoto
AufbauTagesgenauer Aufbauplan mit Portionen und den Warnzeichen des Refeeding-Syndroms
DanachGewohnheiten, die nach und nach dazukommen, Gewichtsverlauf, Frühwarnung, wenn das Gewicht zurückkommt

Den Wechsel in die nächste Phase schlägt die App vor, vollzieht ihn aber nie von selbst. Ein automatischer Wechsel in die Aufbauphase könnte sonst einen Abbruch verschleiern.

Die Sicherheitsfunktionen

Die Symptom-Ampel. Du trägst ein, was dich beschäftigt: Hunger, Frieren, Schwindel, Herzstolpern. Die App ordnet das nach festen Regeln ein. Manche Zeichen sind immer rot, etwa Schmerzen in der Brust, Atemnot oder Verwirrtheit. Mehrere mittelstarke Beschwerden gleichzeitig ergeben ebenfalls Rot, auch wenn keine für sich allein kritisch wäre. Welche Zeichen das sind, steht ausführlich unter Warnzeichen erkennen.

Der Notfallknopf. Er ist auf jedem Bildschirm oben rechts. Ein Tipp zeigt keine Motivationssprüche, sondern den Notruf 112, was in der nächsten Stunde zu tun ist, und einen verkürzten Aufbauplan. Aufhören wird dort ausdrücklich als richtige Entscheidung dargestellt. Wie ein sicherer Abbruch abläuft, steht unter Fasten sicher abbrechen.

Keine Mengen bei Vorerkrankung. Wer bei der Einrichtung eine Vorerkrankung oder regelmässige Medikamente angibt, bekommt keine Mengen- oder Zahlenpläne, sondern den Hinweis auf ärztliche Begleitung. Das Refeeding-Syndrom ist nach längerem Fasten ein reales Risiko. Die Regeln dafür orientieren sich an der ärztlichen Literatur in den Quellen unten, nicht an einer Fastenbroschüre.

Diese Funktionen kosten nichts und werden nie etwas kosten. Niemand soll erst bezahlen müssen, um sicher aufzuhören.

Deine Daten

Die App speichert Gewicht, Symptome, Notizen und Fotos auf deinem Gerät. Es gibt kein Konto und keinen Server, auf dem diese Daten landen. Damit der Browser sie nicht beim Aufräumen löscht, lohnt es sich, die App auf den Startbildschirm zu legen.

Für den Umzug auf ein neues Handy gibt es zwei Wege: eine Datei exportieren und auf dem neuen Gerät einlesen, oder die freiwillige Sicherung in deinem eigenen Google Drive einschalten. Die App sieht dort nur den Ordner, den sie selbst anlegt. Fotos gehen nur mit, wenn du das eigens erlaubst. Alles lässt sich im Profil vollständig löschen, auf dem Gerät und im Drive.

So installierst du die App

  1. iPhone und iPad: die App in Safari öffnen, unten auf „Teilen“ tippen, dann „Zum Home-Bildschirm“.
  2. Android: in Chrome öffnen und „Installieren“ tippen, wenn der Hinweis erscheint. Sonst Menü ⋮ und „App installieren“.
  3. Computer: in Chrome oder Edge öffnen und rechts in der Adresszeile auf das Installieren-Symbol klicken.

Die ausführliche Anleitung steht auf der App-Seite.

Was die App bewusst nicht kann

Keine Kilo-Versprechen. Die App zeigt deinen Verlauf, aber sie sagt nie „X kg in Y Tagen“. Wie viel beim Fasten Fett und wie viel Wasser ist, steht unter Fettverlust oder Wasserverlust.

Keine Ketose-Meilensteine. Viele Fasten-Apps zeigen an, ab welcher Stunde „Fettverbrennung“ oder „Autophagie“ einsetzt. Für solche Stundenzahlen gibt es keine belastbare Grundlage, deshalb zeigt diese App nur, welcher Fastentag ist. Mehr dazu unter Ketose beim Wasserfasten.

Kein öffentlicher Vorher-Nachher-Bereich. Deine Fotos und das Video daraus sind für dich, nicht für ein Publikum.

Keine Diagnose. Die Ampel ist eine Orientierung nach festen Regeln. Sie ersetzt keine ärztliche Beurteilung.

Für wen die App gedacht ist

Für gesunde Erwachsene, die ein Wasserfasten planen oder gerade machen, und für die Zeit danach. Bei Vorerkrankungen, in Schwangerschaft und Stillzeit oder mit Medikamenten gehört das Fasten in ärztliche Hände; wer das betrifft, steht unter Wer sollte nicht fasten. Ob Fasten für dich passt, prüfst du vorher mit dem Readiness-Check.

Ab etwa zehn Fastentagen gehört eine ärztliche Begleitung dazu. Die App weist darauf hin, sie ersetzt sie nicht.

Begriffe in diesem Text

Web-App (PWA)
Eine App, die im Browser läuft und sich auf den Startbildschirm legen lässt. Installiert startet sie ohne Browserleiste und funktioniert auch offline. Eine Freigabe im App Store braucht sie nicht.
Symptom-Ampel
Die Einordnung deiner eingetragenen Beschwerden in grün, gelb oder rot nach festen, offen beschriebenen Regeln. Rot heisst: Fasten beenden und ärztlich abklären.
Notfallmodus
Ein Bildschirm, der von überall in der App mit einem Tipp erreichbar ist. Er zeigt den Notruf 112, die nächsten Schritte und einen verkürzten Aufbauplan — ohne Motivationssprüche.

Häufige Fragen

Was kostet die App?

Nichts. Es gibt kein Abo und keine Bezahlschranke. Symptom-Ampel, Notfallmodus, Readiness-Check und Arzt-Export bleiben in jedem Fall kostenlos.

Brauche ich ein Konto?

Nein. Die App speichert alles auf deinem Gerät. Nur wenn du die freiwillige Sicherung einschaltest, meldest du dich mit Google an — dann landen die Daten in deinem eigenen Google Drive, nicht bei mir.

Funktioniert die App ohne Internet?

Ja, sobald du sie einmal geöffnet und auf den Startbildschirm gelegt hast. Gerade der Notfallmodus soll auch dann gehen, wenn gerade kein Netz da ist.

Gibt es die App im App Store oder bei Google Play?

Noch nicht. Es ist eine Web-App, die du direkt aus dem Browser installierst. Auf dem iPhone über Teilen und „Zum Home-Bildschirm“, auf Android über „App installieren“.

Was passiert mit meinen Fotos?

Sie bleiben auf deinem Gerät. Sie gehen nur in dein eigenes Google Drive, wenn du die Sicherung einschaltest und dafür zusätzlich den Haken für Fotos setzt. Einen öffentlichen Vorher-Nachher-Bereich gibt es nicht.

Ist die App ein Medizinprodukt?

Nein. Sie dokumentiert deine eigenen Angaben und ordnet sie nach festen Regeln ein. Sie stellt keine Diagnose und ersetzt keine ärztliche Beurteilung. Bei Brustschmerz, Atemnot, Ohnmacht oder Verwirrtheit gilt der Notruf 112.

Kostenlos

Die App zum Fasten

Alles, was du zum sicheren Fasten brauchst. Dauerhaft kostenlos. Deine Daten bleiben auf deinem Gerät — kein Konto, kein Server. Auf den Startbildschirm gelegt, funktioniert sie auch offline.

  • Tages-Check-in mit Gewicht, Stimmung, Energie
  • Symptom-Ampel mit klarer Einordnung
  • Notfall- und Abbruchmodus — immer erreichbar
  • Fotodokumentation, ausschliesslich auf deinem Gerät
  • Readiness-Check und alle Rechner
  • Arzt-Export: dein Verlauf als PDF für das Praxisgespräch

Quellen

  1. Wilhelmi de Toledo F. et al. (2019): Safety, health improvement and well-being during a 4 to 21-day fasting period in an observational study including 1422 subjects. PLoS One.
  2. Finnell J. S. et al. (2018): Is fasting safe? A chart review of adverse events during medically supervised, water-only fasting. BMC Complement Altern Med.
  3. Mehanna H. M. et al. (2008): Refeeding syndrome — what it is, and how to prevent and treat it. BMJ.
  4. NICE Guideline CG32: Nutrition support for adults — Kriterien für hohes Refeeding-Risiko.
  5. Wing R. R., Phelan S. (2005): Long-term weight loss maintenance. American Journal of Clinical Nutrition.

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